Soziale Masche - Eine Frauengruppe strickt warme Mützen und Socken für Obdachlose
Mesude Gökkaya (l.) und Birgit Meitinger: Hier wird mehr ausgetauscht, als nur Handarbeitstipps. Gemeinsam essen und arbeiten verbindet!
Viel braucht es nicht, um sich für die Menschen zu engagieren, denen mit dem Winter eine besonders harte Zeit entgegenkommt: einen Satz Stricknadeln und ein Wollknäuel. Mesude Gökkaya, die vor einigen Monaten mit ihrer Familie aus der Türkei geflohen ist, hat dieses erste Treffen arrangiert – und damit eine ganze Reihe an positiven Wirkungen erzielt. Warme Ohren und Füße für Obdachlose sind der Anlass, aber auf dem Weg dahin sorgen diese Begegnungen für einen regen Austausch zwischen den geflüchteten und den ortsansässigen Frauen: Sprachbarrieren werden abgebaut, kulturelles Verständnis füreinander wächst, und zwischen den einzelnen Maschen steckt mehr Herzenswärme als die Wolle allein hergeben könnte.
Soziale Masche - Eine Frauengruppe strickt warme Mützen und Socken für Obdachlose
Ehe sich die acht Frauen an die Arbeit machten, gab es erst mal eine kleine Stärkung. Türkische und deutsche Spezialitäten wurden aufgetischt, und beim gemeinsamen Essen fiel das Kennenlernen leicht. Bei diesem ersten Treffen soll es nicht bleiben. Mesude Gökkaya plant, weitere Strick- oder Handarbeitsrunden zu organisieren, zu denen auch neue Teilnehmerinnen oder Teilnehmer herzlich willkommen sind.
Die nächste Handarbeitsrunde findet statt am Mittwoch, den 26.11. um 15 Uhr im Schloss-Saal (Schlossstraße 2 in Zusmarshausen).
Alle Termine von fiz findest du hier im Kalender.
Gerne können auch eigene Handarbeiten mitgebracht und bearbeitet werden, die nicht für Obdachlose bestimmt sind.
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